SPD beschließt ihr Wahlprogramm

Anfang September ist es so weit, die Kommunalwahl in Velbert steht an. Das heißt für die Parteien auch einiges an Vorbereitungen. Hierzu trafen sich die Genossen der SPD am vergangenen Samstag zur Mitgliederversammlung im „Karsten’s“: Das Wahlprogramm musste diskutiert und beschlossen werden. Rainer Hübinger, Vorsitzender der SPD und Bürgermeisterkandidat begrüßte alle Anwesenden. Dazu gehört auch Kerstin Griese, Staatssekräterin für Arbeit und Soziales im Bundestag. In ihrer kurzen Begrüßung lobt Griese die Arbeit der SPD. „Heute halten wir es aber kurz“, hofft Griese in Hinblick auf die Corona-Pandemie. „Läuft halt alles heute ein bisschen anders als man es bisher kennt“, so Hübinger. Die Mitglieder müssen einen Mindestabstand einhalten und sobald man vom Tisch aufsteht heißt es wie überall anders auch: Maske aufsetzen.

Der Wahlkampf hat sich durch die aktuelle Situation verändert: „Durch die Einschränkungen in unserem Privatleben verschiebt sich auch der Fokus unseres Wahlkampfs.“, erklärt Rainer Hübinger. „Dieser Wahlkampf ist ein anderer, als man ihn bisher so kennt.“ Der Wahlkampf verlagert sich zunehmend ins Internet, „wir erleben aber auch eine Renaissance der Briefkastenwerbung.“, stellt der 55-jährige Lehrer fest.

Zentraler Punkt des Tages ist natürlich das Wahlprogramm. „Wir haben das Wahlprogramm nicht für uns aufgestellt, sondern für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Velbert.“, erklärt Hübinger den Entstehungsweg der zentralen Aspekte und Themen im Programm. An erster Stelle stehen gleiche Bildungschancen mit gut ausgestatteten Schulen. So wurden in den vergangenen Jahren die zweiten Gesamtschule in Neviges sowie ein Neubau einer Grundschule an der Kastanienallee beschlossen. In Zukunft soll eine weitere Grundschule in Velbert-Mitte entstehen. Des Weiteren setzt sich die SPD für kostenlose Kindertagesstätten in Velbert ein. Das ist Hübinger besonders wichtig. „Vom Kindergarten an bis zur Ausbildung oder dem Universitätsabschluss sollte Bildung kostenlos sein.“, findet Hübinger und hat bei dem Thema auch den Rückhalt seiner Partei. Für eine gelungene Bildung benötigt es ein digitales Klassenzimmer. Doch nicht nur hier muss es schnell Fortschritte hin ins digitale Zeitalter geben. Auch die Stadt an sich muss digitalisiert werden.

Weitere Punkte im Wahlprogramm sind ein Wandel im ÖPNV als Beitrag zum Klimawandel und die Förderung von Kultur und Sport in Velbert. „Auch hier haben wir in den letzten Jahren einiges erreicht.“, erklärt Hübinger mit Hinweis auf den Umbau des Forums, die Schaffung des neuen Bürgerhauses in Langenberg sowie des Sportzentrums mitsamt des neuen Stadiums.

 

„Drei starke Stadtteile für ein starkes Velbert!“, schließen die Genossen ihre Sitzung ab. Mit einigen Änderungen wurde das Wahlprogramm durch die Mitglieder bestätigt. Für Rainer Hübinger und die SPD Velbert ein voller Erfolg.

 

Das komplette Wahlprogramm finden Sie hier.